Teil 3: Hypnose, Berührung und Embodiment bei komplexen Traumata
Teil 3 von 4 · 16 Arbeitseinheiten
- Datum & Zeit
-
24.03.2028 Fr –
25.03.2028 Sa, jeweils 09:30–17:30 Uhr - Kursleitung
- Woltemade Hartman (Ph.D.)
- Preis
- € 450,–
Auf der dritten Stufe der Reihe geht es darum, wie eine innere korrigierende Erfahrung auf körperlicher Ebene zustande kommt – der Weg, über den sich bei Klienten Integration, Kohärenz, Resilienz und Flow fördern lassen. Integration meint im Ansatz der Ego-State-Therapie, dass die Ego-States wieder zusammenfinden: Anteile der Persönlichkeit mit je eigenem Wahrnehmen, eigenen Gefühlen und eigenen Verhaltensmustern, die sich unter Belastung voneinander abspalten können. Drei Schwerpunkte gliedern den Workshop.
Der erste gilt dem Umgang mit Klienten, die Traumata unterschiedlicher Art erlebt haben: intrauterinen Stress und Geburtstrauma, Stürze und Kopfverletzungen, Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch, Horror und rituellen Missbrauch, Krieg und Erdbeben, dazu die verschiedenen Formen emotionaler Traumata, also Verlassenheit, Verlust und Vernachlässigung.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Berührung. Neben den Möglichkeiten, die sie eröffnet, wird ein eigenes Modell für den Umgang mit Berührung vorgestellt, und die Teilnehmer haben Gelegenheit, miteinander zu üben. Denn für Stabilisierung, Integration und posttraumatisches Wachstum spielen Berührung, Kohärenz, Eindämmung und Flow eine wichtige Rolle.
Der dritte Schwerpunkt richtet sich auf die Fachleute selbst: auf die sekundäre Traumatisierung im täglichen Leben von Psychologen und Psychotherapeuten, auf deren eigene Selbstregulation und Selbstfürsorge und darauf, wie sich beides verbessern lässt.
Die verbindliche Online-Anmeldung für diesen Termin wird in Kürze hier freigeschaltet.